Mitte Juli startete der Bau für den Mobilfunkmast in Wondreb. Das Vorhaben wird als Konzession von der Deutsche Funkturm Mediengesellschaft (DFMG), Frankfurt getragen, die Ausführung übernimmt die Firma Fuchs Europoles aus Neumarkt. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf rund 770.000 €, davon werden rund 607.000 € durch den Freistaat Bayern gefördert. Der städtische Eigenanteil liegt voraussichtlich bei ca. 163.000 €.
Mehrjähriger Planungsbedarf
Die Planungen für den Funkmast begannen bereits 2018 im Rahmen des bayerischen Mobilfunkförderprogramms. Der Tirschenreuther Stadtrat sowie die Stadtverwaltung beschäftigten sich zu diesem Thema jahrelang. Die Standortsuche war sehr aufwändig, da das Programm über sogenannte Suchkreise funktioniert. Ein von Vodafone vorgeschlagener Suchkreis am Birkenberg (westlich des Egerer Waldhäusls) wurde aufgrund der Entfernung zu Wondreb und Rosall als untauglich eingestuft, der Standort Rothenberg schied wegen überlanger Erschließung aus. Der nun vorgeschlagene Standort am Wasserhochbehälter Wondreb wurde von der Stadt Tirschenreuth eingebracht und von allen Seiten als ideal bewertet.
Errichtung in diesem Jahr
In der zweiten Ausschreibungsrunde 2023 erhielt die Deutsche Funkturm Mediengesellschaft den Zuschlag, der Stadtrat beschloss den Konzessionsvertrag am 29.05.2024. Die Umsetzung verzögerte sich teilweise aufgrund naturschutzrechtlicher Belange. Zwischenzeitlich wurde die Baugenehmigung durch das Landratsamt Tirschenreuth erteilt. Die Errichtung des Funkmastes ist für 2026 vorgesehen, die Inbetriebnahme ist derzeit noch offen. Als voraussichtliche Mobilfunkanbieter sind aktuell Telekom und Vodafone vorgesehen.
Foto: Stadt Tirschenreuth I Lilith Heyd
BU: Stadtkämmerer Harald Eckstein, André Henning von der Firma Fuchs, ehemaliges Stadtratsmitglied Hans Zölch, Erster Bürgermeister Hans-Peter Schärl, Bauamtsmitarbeiterin Regina Zahn und Stadtratsmitglied Manfred Zölch beim Spatenstich (v.l.n.r.)
