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Die Geschichte der EUROPASSION

Der gleiche Glaube, das gleiche Ideal



Die Darstellung der Passion hat in Europa eine große Tradition. Derzeit werden in vielen Orten Europas Passionsspiele aufgeführt, dazu kommen noch viele Passionsdarstellungen und Passionsprozessionen in der Karwoche. Schon seit langem unterhielten einzelne Spielorte freundschaftliche Beziehungen vor allem auf nationaler Ebene. Die Idee, Passionsspielgruppen aus West- und Osteuropa in einer Vereinigung zusammenzuführen, entstand bereits vor nahezu 30 Jahren und führte zur Gründung der EUROPASSION. Als unermüdlicher Kämpfer für diese Idee gilt Maurice Clos, der 2009 im Alter von 98 Jahren in Paris verstorben ist. 

Der EUROPASSION gehören heute folgende Mitgliedsländer an: Österreich, Belgien, Kroatien, Tschechische Republik, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Italien, Niederlande, Polen, Portugal, Rumänien, Slowenien, Spanien und die Schweiz. 

Die Ziele der Passionsvereinigung EUROPASSION sind:

  • die Verkündigung der Botschaft Christi durch die Darstellung der Passion
  • die Förderung kultureller und menschlicher Beziehungen zwischen den Passionsspielgemeinschaften
  • der Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Gruppen und die Diskussion grundsätzlicher Fragen  der Interpretation der Passion, ohne die Vielfalt der Darstellungen in den verschiedenen Gruppen zu schmälern
  • die Förderung jeglicher Art religiösen Theaters oder sakraler Darbietungen, deren bedeutendste Darstellung die Passion Christi ist
  • die Organisation von Freundschafts- und Solidaritätsbeziehungen zwischen den einzelnen Gruppen

 

Für die kommenden Jahre sind die Orte für die Jahrestreffen bereits festgelegt: 2019 Tullins (Frankreich), 2020 Tirschenreuth (Deutschland), 2021 Skofja Loka (Slowenien), 2022 Esparreguera (Spanien).