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Erfolgs-Ausstellung endet am 15. Juli

Kreativ und ungewöhnlich: dreidimensionale Klöppelkunst von Sabine Heibl

Es ist ein wahres Sommermärchen: die erfolgreiche Sonderausstellung „Der Weg der Klöppelspitze – von der Tradition zur Moderne“ im MuseumsQuartier Tirschenreuth (MQ). Bei der Spitzen-Schau der Künstlerin Sabine Heibl aus Weiherhammer dreht sich alles – um Spitze! Zu bewundern sind keine konservativen Deckchen, sondern moderne, exquisite, ja extravagante Kunstwerke. Von Klöppel-Schmuck über Klöppel-Malereien bis hin zu Klöppel-Skulpturen ist alles vertreten. Die Besucher, hauptsächlich Besucherinnen, sind durchweg begeistert. Das beweisen auch die zahlreichen Einträge ins Gästebuch. Dort stehen Orte wie Grafenwöhr, Schönsee, Coburg oder das Elsass in Frankreich. Wer die Schau noch nicht gesehen hat, sollte sich beeilen. Sie endet am 15. Juli.

Neben den selbst geklöppelten Kunstwerken von Sabine Heibl sind auch historische Metallspitzen aus Gold- und Silberfäden ausgestellt – eine Leihgabe aus dem Klöppelmuseum Abenberg. Etwas Besonderes sind auch die 24 Wettbewerbsarbeiten des Deutschen Klöppelverbandes mit dem Titel „Upcycling“. Hier wird gezeigt, dass man alle möglichen Materialien aus dem Alltag „verklöppeln“ kann, sogar Obstnetze aus dem Supermarkt oder eine zerschnittene Jeans.

Klöppelvorführung am Sonntag

Am 15. Juli, dem letzten Ausstellungstag, wird auch Sabine Heibl ab 14.30 noch einmal vor Ort sein und bei einem Schauklöppeln ihr Können zeigen. Wer möchte, kann es auch gerne einmal selber probieren. Angeboten werden außerdem Kaffee, Kuchen und Getränke.