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Haus der kleinen Forscher

Tirschenreuth ist Forschungs- und Bildungsstandort. Im Großen bei den OTH-Studenten des Bachelor-Studiengangs Soziale Arbeit, im Kleinen bei den Mädchen und Jungen des städtischen Kinderhauses Kunterbunt. Denn im Rahmen der Bundesbildungsinitiative „Haus der kleinen Forscher“ sind diese bereits seit 2014 begeisterte Natur- und Technikentdecker. Für die besondere frühkindliche Förderung dieser Themenfelder wurde die Einrichtung 2014 mit einem Zertifikat der Bundesinitiative ausgezeichnet.

Wie hat sich der Kindergarten seitdem entwickelt? Davon überzeugte sich nun Dagmar Winterhalter-Salvatore vom Münchner Staatsinstitut für Frühpädagogik (IfP) bei einem persönlichen Besuch. „Ich bin begeistert. Sowohl von der Umsetzung des pädagogischen Konzeptes als auch von den hellen und großzügig ausgestatteten Räume, die den Kindern Raum und Fantasie zum spielerischen Forschen geben“, sagte die IfP-Pädagogin, die als Wissenschaftliche Referentin auch eng mit dem „Haus der kleinen Forscher“ zusammenarbeitet.

Beeindruckt habe sie aber auch die musikalische Begrüßung mit einem extra komponierten Willkommenslied. Gerne wolle sie der Einrichtung deshalb anbieten, sich beim neuen IfP-Projekt „Musik trifft MINT im Museum“ zu beteiligen. Dabei gehe es speziell um die Verbindung von Musik und Naturwissenschaften am Lernstandort Museum.

„Investition in die Zukunft“


Bei einem anschließenden Gespräch hob Bürgermeister Franz Stahl das soziale Engagement der Stadt hervor, die ihre Bildungseinrichtungen umfangreich unterstütze. „Das sind für uns Investitionen in die Zukunft. Beispielsweise zeichnet sich bei uns gerade ein künftiger Mangel an Krippenplätzen ab. Durch schnelles Reagieren aller Beteiligten werden wir da so schnell wie möglich gegensteuern“, so das Stadtoberhaupt. 
      

Für Kinderhaus-Leiterin Silvia Markowski waren das Lob und das neue IfP-Projektangebot „eine besondere Würdigung der Arbeit des gesamten Kinderhaus- und Krippenteams“. Und da themenübergreifende Bildungsangebote in der Einrichtung eine große Rolle spielen würden, könne sie sich auch sehr gut vorstellen, am neuen IfP-Vorhaben teilzunehmen.