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Dem Himmel so nah

Bürgermeister Franz Stahl mit Architekt Peter Brückner und Projektleiter Stefan Dostler (v.r.) auf dem Dach des Übungsturms

Er ragt bereits über 20 Meter hoch in den Himmel: Der Übungsturm des neuen Feuerwehr-Gerätehauses an der Mitterteicher Straße. Damit hat der markante Gebäudeteil, auf dem später noch ein mehrere Meter großer Mast installiert wird, annähernd seine vorgesehene Größe erreicht – und die Stadt einen weiteren wichtigen Meilenstein bei einer ihrer bedeutendsten und größten Infrastruktur-Maßnahmen gesetzt. Dafür wurden in den letzten Tagen unter anderem der letzte Wandabschnitt betoniert und die Treppe fertiggestellt. Nun führen die Handwerker noch finale Arbeiten an der Decke des Übungsturms durch, so dass der Hochbaukran Ende Juli wieder abgebaut werden kann.

Auch in der Fahrzeughalle und dem Sozialtrakt gehen die Arbeiten voran. So wurden in den vergangenen Tagen die gesamte Dachfläche abgedichtet, die Tore eingebaut und die Dachentwässerungsleitungen montiert. Momentan finden die Sanitär- und Heizungsinstallationen statt und werden die Fenster verbaut. Anschließend beginnen die Elektroinstallationen. „Die Gewerke geben wirklich Vollgas, so dass unser neues Feuerwehrgerätehaus noch in diesem Jahr fertiggestellt werden kann. Anschließend erfolgt die Gestaltung der Außenanlagen. Für Mai 2019 planen wir dann die Einweihung“, so Bürgermeister Franz Stahl heute bei einem Pressetermin.         

Zahlen und Fakten
Befindet sich das alte Feuerwehrgerätehaus noch mitten in der Stadt, errichtet man das neue nun am Stadtrand: an der Ausfallstraße Richtung Mitterteich. Das Areal ist insgesamt ca. 6.500 m² groß. Es verfügt über 37 Parkplätze, eine große Fahrzeughalle mit zehn Stellplätzen, Nebenräume und einen rund 30 m hohen Voll-Übungsturm mit vier Ebenen sowie 126 Treppenstufen. Ebenfalls integriert wird die Atemschutzwerkstatt des Landkreises. Mit der Planung des Gebäudes ist das international renommierte Büro Brückner & Brückner Architekten aus Tirschenreuth beauftragt.