Maximilianplatz 35

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95643 Tirschenreuth

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Sehenswertes in und um Tirschenreuth

Tirschenreuth ist lebenswert, vielfältig und erholsam

Eingebettet in ein facettenreiches Landschaftsbild verfügt unsere Stadt über viele Attraktionen, Freizeit- und Kultureinrichtungen. Tirschenreuth bietet Ihnen ein perfektes Zuhause und eine traumhafte Lebensqualität.

 

Die Region um Tirschenreuth wird auch als das „Land der tausend Teiche“ bezeichnet. Nahezu 4.000 Teiche prägen die „Tirschenreuther Teichpfanne“. Höhepunkt jeder Fischsaison sind die alljährlich stattfindenden „Erlebniswochen Fisch“, bei der die Faszination und der Umgang mit den Fischen live erlebt werden kann.

Wer sich darüber hinaus noch für die Teichwirtschaft interessiert, für den bietet sich der Besuch des Oberpfälzer Fischereimuseums an. Das große Wald- und Teichgebiet rund um Tirschenreuth sorgt für ein gutes Klima und bietet Wanderern und Anglern eine hervorragende Möglichkeit in idyllischer Umgebung zu entspannen.

 

Neu eröffnet wurde am 8. Februar 2008 das Museumsquartier (MQ), in dem Räume für Porzellan, Krippen, Stadtgeschichte und vieles andere gestaltet sind. Im Erdgeschoss sind Räume für Veranstaltungen aller Art vorhanden. Der Zugang erfolgt über das Fischereimuseum in der Regensburger Straße.


Printversionen

Wenn Sie die Druckversion der Broschüren bevorzugen, können Sie diese hier anfordern:

urlaub(at)stadt-tirschenreuth.de
Telefon: 0 96 31 / 60 02 48
Telefax: 0 96 31 / 30 07 54
Regensburger Str. 6, 95643 Tirschenreuth



Fatimakirche

Die Fatimakirche wurde von 1855 - 1863 erbaut.

Mit der Kirche ist das vom gebürtigen Tirschenreuther Priester Alois Hörmann und dessen Schwager, dem Bäckermeister Kaspar Lindner gestiftete Benefizium verbunden. 

Zum 100- jährigen Jubiläum ist die Fatimakirche 1953 im neugotischen Stil renoviert worden. 1987 wurden nochmals die Kirche und Orgel renoviert. 

Anlässlich des 40. Priesterjubiläums des ehem. Stadtpfarrer BGR Georg Maria Witt wurde an der Giebelseite der Fatimakirche ein mit Spenden finanziertes Glockenspiel errichtet, das täglich um 09.05, 12.05, 18.05 und 21.55 Uhr erklingt.


MuseumsQuartier

Im MuseumsQuartier gibt es für Jung und Alt viel zu entdecken, zu erleben und zu erfahren.

 

Viele spannende Themengebiete wie die traditionsreiche Teichwirtschaft, unsere sprechenden Fische, Stadtgeschichte, Porzellan- und Krippenausstellungen, die Plan-Weseritzer Heimatstube, die Ikonen Ausstellung und der berühmteste Sohn der Stadt, Johann Andreas Schmeller, der Begründer der bayrischen Sprachwissenschaft warten auf Sie.

Öffnungszeiten

WochentagUhrzeit
Montaggeschlossen
Dienstag11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Mittwoch11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Donnerstag11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Freitag11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Samstag11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Sonntag11.00 Uhr - 17.00 Uhr

An allen Feiertagen im Jahreslauf hat das Museum geöffnet. Nur am 24.12., am 25.12. sowie am 31.12. hat das MuseumsQuartier geschlossen.

Eintrittspreise 

TicketPreis
Erwachsene3,00 €
Ermäßigt (Schwerbehinderte, Studenten)1,50 €
Gruppen ab 10 Personen2,00 € (pro Person)
Kinder & Jugendliche (bis 18 Jahre)Eintritt frei
Kombiticket¹5,00 €
Jahreskarte Erwachsene²12,00 €
Jahreskarte Ermäßigt (Schwerbehinderte, Studenten)²6,00 €

¹ Weitere Informationen zum Kombiticket finden Sie bei den Dateianhängen.
² Gültig auch für sämtliche Sonderausstellungen. Nicht im Preis inbegriffen sind Veranstaltungen wie Konzerte, Workshops und dergleichen.

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Fischhofpark

Viele Jahre prägten Wildwuchs und Wiesen, ein still gelegtes Brauereiareal und eine alte Baufirma die Silhouette der Landschaft. Im Jahr 2010 begannen die Arbeiten zur Gestaltung des Gartenschaugeländes rund um den historischen Fischhof. Mit dem Ziel, den vor über 200 Jahren trockengelegten Stadtteich neu zu fluten und damit dem Areal erneut einen einzigartigen Charakter zu verleihen.

Seit 2012 umfließt wieder ein 6 ha großer Stadtteich die barocke Fischhofbrücke und einen Teil der Fischhofinsel. Damit präsentiert sich der ehemalige Sommersitz der Waldsassener Äbte erneut als unverwechselbarer Anziehungspunkt und Blickfang – in dessen Nachbarschaft sich nun auch eine neu gebaute filigrane Spannbandbrücke, der weitläufige Platz am See und eine vielfältige Parklandschaft befinden.

Heute lockt der neu geschaffene Fischhofpark mit der wiederhergestellten historischen Situation des Stadtteiches, eingebettet in eine blühende Parklandschaft. Nur wenige Meter vom Stadtzentrum entfernt, bietet der Fischhofpark eine einzigartige Oase der Ruhe und Erholung. Der Besucher kann hier die Seele baumeln lassen und findet Entspannung inmitten einer bemerkenswerten Natur- und Kulturlandschaft.

Die ökologische Komponente liefern der regionale Naturlehrpfad und die Storchenwiese. Für Kinder gibt es den regional einmaligen Wasserspielplatz „Fischers Fritz“, aber auch die Jugend kommt mit einer modernen Skateranlage nicht zu kurz.


Fischhofbrücke

Die barocke Fischhofbrücke entstand 1748-1750 unter Leitung des Waldsassener Baumeisters und Laienbruders Philipp Mutone. Als Vorbild diente die Steinerne Brücke in Regensburg. Die zur Mitte hin ansteigende und ca. 92 Meter lange Fischhofbrücke besteht aus massiven Granitquadern. Auf der linken Brüstungsmauer stehen, der Stadt zugewandt, die beiden lebensgroßen Jugendstil-Steinfiguren der römischen Göttinnen Ceres und Justitia, Symbole der Fruchtbarkeit und Gerechtigkeit. Die rechte Brüstungsmauer zeigt das Wappen des Abtes Alexander. Die Brücke gilt als zweitwichtiges Brückenbauwerk Bayerns und anlässlich der Gartenschau ließ der Freistaat Bayern die Fischhofbrücke aufwendig sanieren.


Fischhof

Der Fischhof wurde auf einer Insel im „Oberen Stadtteich“ durch das Waldsassener Kloster als Zehenthof 1217 angelegt („Grangie Vishove“). Der Fischhof war lange Zeit auch Sommersitz der Äbte von Waldsassen. Die heutige Anlage ist vor allen von dem Wiederaufbau der Jahre 1680 bis 1713 geprägt. Heute beherbergt das Gebäude das Amtsgericht Tirschenreuth.


Max-Gleißner-Brücke - Spannbandbrücke

Die Spannbandbrücke verbindet die Altstadt mit dem Fischhofpark. Sie ist 87,7 Meter lang und benötigt durch ihre spezielle Spannbandkonstruktion keinen Unterbau. Sie bietet ein interessantes Ziel für Architekturfans und ist einmalig in Europa.


Spielplatz "Fischers Fritz"

Im Spielplatz Fischers Fritz kann ein riesiger Karpfen erklettert und erforscht werden, der Wasserspielplatz garantiert Erfrischung an heißen Tagen und im Kletterlabyrinth kann der Gleichgewichtssinn geschult werden.

Der Wasserspielplatz Fischers Fritz bietet vielseitige und ganzjährige Spielmöglichkeiten vor allem für Kinder bis 12 Jahre. Die künstlerisch gestalteten Spielgeräte sind Unikate und greifen Bildmotive aus der Geschichte Tirschenreuths auf: Einen stilisierten, spritzenden Wasserwald, eine bekletterbare Reuse, eine Anlage zum „Fische waschen“ und verschiedene Spielfische – zum Teil als Wasserspeier. Unangefochtener Star unter allen Fischen ist der große bekletterbare Königskarpfen.


Boule-Bahn – Partnerstadt La Ville Du Bois

Boule, in Deutschland auch als Boccia bekannt, ist ein beliebtes französisches Kugel-Spiel. Anlass zum Bau der Boulebahn waren zahlreiche Wünsche spielfreudiger Tirschenreuther sowie die Partnerschaft zur französischen Stadt La Ville Du Bois – einem 6000-Einwohner-Ort südlich von Paris. Die Städtepartnerschaft besteht seit dem 17. November 2001 und ist die jüngste aller drei Städtepartnerschaften Tirschenreuths. Seit dem Bestehen der Partnerschaft stärken zahlreiche Besuche und Kontakte die grenzüberschreitende und freundschaftliche Beziehung zueinander.

Als Zeichen dieser besonderen Verbindung schenkte La Ville Du Bois der Stadt Tirschenreuth die Skulptur des Boulespielers. Dieser wird fortan alle Besucher und Boulespieler an diese einmalige deutsch-französische Beziehung erinnern.

Gerne können sie sich auch ein Boule-Set bei der Tourist-Info bzw. im MuseumsQuartier ausleihen!


Förderverein "Fischhofpark"

Nach dem Ende der "Natur in Tirschenreuth" wurde im September 2013 der Förderverein "Fischhofpark" gegründet, der sich die Erhaltung und Pflege des vormaligen Gartenschau-Areals sowie die Organisation, Durchführung und Unterstützung kultureller Veranstaltungen auf diesem Gelände zum Ziel gesetzt hat.

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Himmelsleiter

Mitten im Herzen der Tirschenreuther Teichpfanne, südlich des Kühsteinteiches, steht seit Oktober 2012 „die Himmelsleiter“. Wenn man auf dem imposanten Bauwerk (70 m Länge und 20 m Höhe) steht, ist man nicht nur dem Himmel ein ganzes Stück näher, sondern hat auch einen atemberaubenden Ausblick über die Waldnaabaue und die umliegenden Hügel und Wälder. „Von dieser Plattform hat man einen allseitigen Panoramablick in die Tiefe und Weite der Landschaft“, erklärt der Architekt.

Parkplatz:
Parkplatz Ende der Kornbühlstraße, Tirschenreuth, direkt am Vizinalbahnradweg Tirschenreuth – Wiesau

Architekten:
Peter Brückner, Brückner & Brückner


Klettnersturm

Wenn man von Weiden her auf der B 15 in die Stadt Tirschenreuth hineinfährt, grüßt einen schon von weitem das Wahrzeichen der Stadt, der Klettnersturm. Ein stattlicher Wehrturm, den Abt Johann der IV. im Jahre 1330 erbauen ließ. Er wurde unmittelbar an die Stadtmauer angegliedert und sollte den Bewohners des noch damaligen Markfleckens Dursinruthe, neben den beiden großen Stadtteichen, Schutz und Sicherheit bieten.

1529 ließ der Stadtmagistrat den Turm von dem Maurermeister Balthasar Kolmann um zwei Stockwerke erhöhen. Alle Bürger der Stadt waren aufgerufen, die Handlangerdienste zu leisten. Seitdem hat der Turm die stattliche Höhe von 33 Metern. Nun waren die anrückenden Feinde schon von weitem auszumachen und die Stadttore konnten im Kriegsfall rechtzeitig geschlossen werden.

Seinen Namen hat der Klettnersturm von einem Mann bekommen, der 1615 mit seiner Familie lange Zeit auf ihm lebte. Der Name Klettner ist auch heute noch in Tirschenreuth anzutreffen. Die Türmer hatten die Aufgabe, zur vollen Stunden die Glocke nachzuschlagen und nach der gefürchteten Feuersbrunst Ausschau zu halten. Wurde ein Feuer entdeckt, musste kräftig das Feuerhorn geblasen werden. Außerdem wurde eine Laterne aus dem Turmfenster gehalten um so die Richtung des Feurscheins bekanntzugeben.

In den letzten Jahrhunderten wohnten viele Türmerfamilien in der luftigen Einzimmerwohnung. Sie alle versahen treu und gewissenhaft ihren Dienst. Ihre Bleibe war nicht gerade eine Luxuswohnung. Ganze 15 qm zählte die einzige Stube, in der sich ihr tägliches Leben abspielte und 86 Stufen mussten mehrmals täglich überwunden werden. Auch das Brennmaterial und das Wasser für das tägliche Kochen mußten mühevoll hinaufgeschleppt werden. Die einzige Belohnung für all ihre Mühen war ein herrlicher Ausblick über die Dächer der Altstadt von Tirschenreuth.

Mit der Einführung der Technik wurde auch der einmal so wichtige Beruf des Türmers überflüssig. Der letzte Bewohner zog 1972 aus dem Klettnersturm aus. Er hatte zwar nicht mehr die Aufgaben eines Türmer zu erfüllen, lebte aber bescheiden mit seiner Frau und einem Kind in der Turmstube. Weil er gern einmal ein Bier über den Durst trank, passierte es immer öfters, dass er die vielen Stufen zu seinem Bett nicht mehr schaffte und gleich im Eingangsbereich des Turms einschlief.


Stadtpfarrkirche

Die Katholische Stadtpfarrkirche von 1299 wurde ursprünglich im gotischen Stil erbaut, heute ist nur noch der Chor gotisch, während das Schiff barocken Charakter zeigt. An der Südseite befindet sich die 1723 angebaute Gnadenkapelle der Schmerzhaften Mutter Gottes. Eine kunsthistorische Sehenswürdigkeit stellt der geschnitzte spätgotische Flügelaltar aus dem Jahre 1510 dar. Er ist das einzige Altarwerk der Spätgotik in der Oberpfalz.


Schmeller-Denkmal

Der am 6. August 1785 als Sohn eines armen Korbflechters geborene Sprachforscher gilt als der berühmteste Sohn der Stadt, wenngleich er nur die beiden ersten Lebensjahre hier verbrachte. Bereits im Jahr 1787 verließ die Familie Schmeller Tirschenreuth und ließ sich in der Nähe von Pfaffenhofen an der Ilm nieder.

Die Schul- und Studienzeit führte den jungen Schmeller zunächst ins Kloster Scheyern und nach Ingolstadt. Später kam er nach München, wo er erstmals mit der Gedankenwelt der Aufklärung und den Ideen des Schweizer Lehrers Pestalozzi konfrontiert wurde. Pestalozzi's Ideen bestärkten in ihm den Entschluss, eine pädagogische Laufbahn einzuschlagen und führten ihn 1804 in der Hoffnung auf eine Anstellung an Pestalozzis Schule in die Schweiz. Seine Erwartungen wurden jedoch enttäuscht, so daß er sich vom Militär anwerben ließ. 

Nach Beendigung der Dienstzeit reiste Schmeller erneut in die Schweiz und arbeitete mehrere Jahre als Erzieher an einer Baseler Privatschule. 1813 rief ihn die Vaterlandspflicht nach Bayern zurück, wo er sich als Freiwilliger zum Feldzug gegen Napoleon meldete. Nach der Rückkehr aus Frankreich und dem Ausscheiden aus dem Militärdienst erteilte die Akademie München dem jungen Gelehrten den Auftrag, eine sprachwissenschaftliche Abhandlung über die bayerischen Mundarten zu verfassen. In der Folge entstand neben vielen anderen Arbeiten sein Hauptwerk, das "Bayerische Wörterbuch", welches er 1837 vollendete. 1828 wurde Schmeller zum Universitätsprofessor ernannt, ein Jahr später zum Leiter der Handschriftensammlung der Bayerischen Hof- und Staatsbibliothek. Johann Andreas Schmeller starb am 27. Juli 1852 in München an der Cholera. Seine Geburtsstadt errichtete ihm zu Ehren 1891 ein Denkmal am oberen Marktplatz. An seinem Geburtshaus, in der nach ihm benannten Straße, erinnert eine Gedenktafel an den berühmten Mundartforscher.


Tirschenreuther Teichpfanne

"Das Land der tausend Teiche", diesen Audruck kann man in Tirschenreuth und Umgebung immer wieder hören. Das ist nicht verwunderlich, denn seit dem 12. Jahrhundert prägen Teiche die Landschaft im Landkreis Tirschenreuth. Heute verteilen sich mehr als 3500 Teiche, mit einer Wasserfläche von etwa 2000 ha, auf der Fläche des Landkreises. Damit liegt das bundesweit größte und bedeutenste Teichgebiet in der Oberpfalz. 

An der geografischen Lage des Landkreises Tirschenreuth sind im Wesentlichen vier Gebiete beteiligt: der Vordere und Hintere Oberpfälzer Wald, das Fichtelgebirge und die Naab-Wondreb-Senke. Die Naab-Wondreb-Senke nimmt den Goßteil des Landkreises ein. Durch sie ziehen sich die stark mäanderden Flüsse Naab und Wondreb. In diesem Bereich befindet sich der Großteil der Teichfläche (ca. 90%) im Tirschenreuther Teichgebiet. Aufgrund seiner Form, seiner Lage und der Konzentration von großen und kleinen Teichen, wird dieses Gebiet auch als Teichpfanne bezeichnet. 

Die Tirschenreuther Teichpfanne ist eines der größten zusammenhängenden Teichgebiete in der Bundesrepublik Deutschland. Sie wird von den Orten Tirschenreuth, Mitterteich, Wiesau, Friedenfels und Falkenberg umgrenzt. Die größten Teiche sind der Paulusschwamm mit 17 ha und der Rothenbürger Weiher mit 16 ha, der Seeteich, der Rollnhöfer Weiher und der Seidlersreuther Weiher mit je etwa 15 ha Fläche.


Wondreber Totentanz

Die im Jahre 1669 vollständig erneuerte Friedhofkapelle St. Michael birgt in ihrem Inneren eine beachtenswerte getäfelte Holzdecke, die auf 28 Feldern die Bilder eines Totentanzes zeigt. Es sind dies Darstellungen nach Motiven des Wiener Hofpredigers Abraham a Santa Clara. Jede der düsteren Szenen ist mit einem lateinischen Bibelzitat über- und der freien deutschen Übersetzung in einem zweizeiligen Reim unterschrieben. 

Im Gegensatz zu den in dieser Epoche üblichen farbenprächtigen Darstellungen ist das Werk in Grisaille-Technik (Grau-in-Grau-Malerei) ausgeführt. Die Entstehungszeit ist nicht eindeutig geklärt. Lange war man der Auffassung, die Tafeln stammen wie die Kapelle aus dem Jahr 1669. Da der Wondreber Totentanz aber offensichtlich nach dem Vorbild von Kupferstichen aus dem Jahr 1710 angefertigt wurde, muss er nach diesem Zeitpunkt entstanden sein. Ebenfalls unbekannt ist der Künstler, es wird jedoch vermutet, dass es sich um einen Laienbruder aus dem nahen Kloster Waldsassen, Frater Cornelius von Bosche, handelt. Sollte er tatsächlich der Maler gewesen sein, so ließe sich das Entstehungsdatum auf 1710-1721 eingrenzen. Totentanzdarstellungen finden sich oft im Zusammenhang mit großen Pestepidemien. Durch die Abbildung des Todes an den Mauern von Kirchen und Friedhöfen hoffte man, diesen zu bannen. In Wondreb muss der Anlass jedoch ein anderer gewesen sein, da nichts auf eine Seuche zu dieser Zeit hindeutet. 

Dieser Totentanz soll verstanden werden als eine Mahnung an den Menschen, stets wachsam und jederzeit darauf vorbereitet zu sein, vor das jüngste Gericht zu treten, da der Tod allgegenwärtig ist. Die Feuchtigkeit in der Kapelle machte im Laufe der Zeit mehrere Restaurierungen notwendig. Die letzte fand im Jahr 1966 unter der Oberaufsicht des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege statt.


Sternwarte

Alle Informationen zur Sternwarte erhalten Sie auf der offiziellen Website.

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