Maximilianplatz 35

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95643 Tirschenreuth

(09631) 609-0

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MuseumsQuartier


Im MuseumsQuartier Tirschenreuth gibt es für Jung und Alt viel zu entdecken, zu erleben und zu erfahren.

Viele spannende Themengebiete wie die traditionsreiche Teichwirtschaft, unsere sprechenden Fische, Stadtgeschichte, Porzellan- und Krippenausstellungen, die Plan-Weseritzer Heimatstube, die Ikonen Ausstellung und der berühmteste Sohn der Stadt, Johann Andreas Schmeller, der Begründer der bayerischen Sprachwissenschaft warten auf Sie.

 

 

Adresse & Kontakt

Regensburger Straße 6
95643 Tirschenreuth
Telefon: 0 96 31 / 61 22
Fax: 0 96 31 / 30 09 89
info(at)museumsquartier-tirschenreuth.de

Parkmöglichkeiten

Großparkplatz (keine Parkscheibe notwendig)

Hochwartstraße und Luitpoldplatz (Montag bis Freitag: Parkscheibe, Samstag und Sonntag: frei)

In Tirschenreuth parken Sie kostenlos.

Barrierefreiheit

Behindertenparkplatz: Hochwartstraße, Zugang Tourist-Info in der Hochwartstraße.
Das Museum ist behindertengerecht.

Öffnungszeiten

WochentagUhrzeit
Montaggeschlossen
Dienstag11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Mittwoch11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Donnerstag11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Freitag11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Samstag11.00 Uhr - 17.00 Uhr
Sonntag11.00 Uhr - 17.00 Uhr

An allen Feiertagen im Jahreslauf hat das Museum geöffnet. Nur am Faschingsdienstag sowie am 24.12.und am 31.12. hat das MuseumsQuartier geschlossen.

Eintrittspreise 

TicketPreis
Erwachsene3,00 €
Ermäßigt (Schwerbehinderte, Studenten)1,50 €
Gruppen ab 10 Personen2,00 € (pro Person)
Kinder & Jugendliche (bis 18 Jahre)Eintritt frei
Jahreskarte Erwachsene²12,00 €
Jahreskarte Ermäßigt (Schwerbehinderte, Studenten)²6,00 €

² Gültig auch für sämtliche Sonderausstellungen. Nicht im Preis inbegriffen sind Veranstaltungen wie Konzerte, Workshops und dergleichen.


Führungen im Museumsquartier

Interessante Themen warten im MQ auf Sie. Ausgangspunkt ist die Fachabteilung der Fischerei. Sie bietet Einblicke in die traditionsreiche Teichwirtschaft der Region. Dieser Museumsteil ist unterirdisch mit dem alten Kloster verbunden, in dem weitere 6 Fachabteilungen rund um die Stadtgeschichte, Heimatkreis Plan-Weseritz, die Porzellanindustrie, Krippenkunst, Ikonen und Johann Andreas Schmeller, dem Begründer der bayerischen Sprachwissenschaft, untergebracht sind.

Das gegenüberliegende Haus am Teich mit seinen Großaquarien ist ein weiterer Bestandteil.

 

Die Anmeldung für diese Führungen (siehe auch Tour 5 in Gästeführerbroschüre) erfolgt über die Tourist-Info, Telefonnummer: 09631 / 600 248.

 

V1¹V2¹
FachabteilungFischereinach Wahl (siehe oben)
Dauerca. 1 Stundeca. 1 Stunde
Kosten²40,00 €40,00 €
Kosten Schulklassen od. Kindergärten²20,00 €20,00 €

¹ Max. 25 Personen
² Alle Preise sind zuzüglich Eintritt Museum 



Aktuelle Sonderausstellungen

09.06. bis 15.07.2018

Der Weg der KlöppelSPITZE – von der Tradition zur Moderne

Ausstellung vom 9. Juni bis 15. Juli 2018 im MuseumsQuartier Tirschenreuth

Klöppeln - was ist das? Spitzenklöppeln ist eine alte Kunstform, ein Kleinod bayerischer Handwerkskunst. Fäden werden auf hölzerne „Klöppel“ gewickelt und durch ständiges Kreuzen und Drehen miteinander verwoben. Schon die bayerischen Könige haben diese Kunst bewundert und gefördert. So wurden im Oberpfälzer Wald um 1900 in Stadlern, Schönsee und Tiefenbach drei „Königlich Bayerische Klöppelschulen“ eröffnet. Bis heute wird im Oberpfälzer Wald das Spitzenklöppeln weitergepflegt. Daher ist es auch zu Recht in das Bundesverzeichnis und das bayerische Landesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.

Die Ausstellerin Sabine Heibl – eine Meisterin ihres Fachs

Als junge Frau wollte sie schon immer die Klöppelspitze erlernen und meldete sich so bei der VHS zu einem Kurs an. Hier lernte sie eifrig alle Grundlagen der traditionellen Spitze.
Als Sabine Heibl zum ersten Mal den Klöppelkongress des Deutschen Klöppelverbandes e.V. besuchte, entdeckte sie erst die Bandbreite und Möglichkeiten des Handwerks. Von da an beschäftigt sie sich auch mit modernen Objekten und Techniken.
Als großes Talent des Klöppelns wurde sie schließlich offiziell Kursleiterin, qualifiziert durch die Kursleiterausbildung des Deutschen Klöppelverbandes e.V., die mehrere Prüfungen und Leistungsnachweise beinhaltet.

Doch der Eifer von Sabine Heibl ist dadurch immer noch nicht gestillt und so besucht sie regelmäßig Kurse von deutschen und internationalen, renommierten Dozenten und sie lernt vor allem neue Möglichkeiten kennen, die Tradition mit modernem Design zu verbinden, zum Beispiel bei der Gestaltungsreihe „GEUK“ von Barbara Corbet.

Im ersten Teil der Ausstellung kann man die traditionellen Werke und im Hauptteil die modernen Werke der Künstlerin betrachten.

Sabine Heibl lebt in Weiherhammer und legt großen Wert darauf, der Allgemeinheit zu zeigen, dass Klöppeln nicht nur Kitsch und Wohnzimmerdeckchen bedeutet, sondern auch eine moderne, ausdrucksstarke Kunst sein kann.

Historische Metallspitzen

Durch die freundliche Leihgabe des Klöppelmuseums Abenberg, erweitert sich die Ausstellung um historische Metallspitzen. Feine Gold- und Silberspitzen, echte Raritäten aus dem 19. Jahrhundert können bestaunt werden.

Wettbewerb „Upcycling“

Zeitgleich ist es gelungen, die aktuelle Wettbewerbsausstellung des Deutschen Klöppelverbandes e.V. nach Tirschenreuth zu holen. Unter dem Titel „Upcycling“ werden 24 Wettbewerbsarbeiten von Klöpplerinnen aus ganz Europa gezeigt.

KLÖPPELKURSE

Im Rahmen der Ausstellung „Der Weg der Klöppelspitze – von der Tradition zur Moderne“ bietet das MQ Klöppelkurse unter der Leitung von Sabine Heibl an.

Das Klöppeln ist eine sehr alte Handarbeit mit der früher viele Frauen in Heimarbeit Geld verdienen konnten. Sabine Heibl ist passionierte Klöpplerin, Jugendbeauftragte beim Deutschen Klöppelverband e.V. und seit vielen Jahren Kursleiterin. Klöppeln kann traditionell aber auch modern sein. Das zeigt die Künstlerin in ihren Kursen. Sie sagt: „Klöppeln ist ganz einfach und kann von Jedermann erlernt werden. Man muss nur die Klöppel richtig kreuzen und schon hat man die schönste Spitze“.

Klöppel-Schnupperkurs für Kinder
„Freundschaftsbändchen“
Datum: Sonntag, 24.06.2018 von 14.00 – 17.00
Alter: 8 – 14 Jahre
Kursgebühr: 5 € inkl. Material
Anmeldung bis spät. 17.06.2018

Klöppelkurs für Erwachsene (2 Tage)
Datum: Samstag, 07.07.2018 von 9.00 – 17.00 und Sonntag, 08.07.2018 von 9.00 – 12.00
Kursgebühr für 2 Tage: 45 € inkl. Material
Anmeldung bis spät. 30.06.2018
Bitte mitbringen: ca. 100 Stecknadeln (die Ausstattung wird gestellt)


Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Anmeldung im MuseumsQuartier unter der Telefonnummer 09631/6122 oder per E-Mail: info(at)museumquartier-tirschenreuth.de


Jubiläumsjahr 2018



18-25-10: Diese Zahlenkombination sollte man sich merken, feiert die Stadt Tirschenreuth doch im Jahr 2018 zwei Geburtstage.

Zum einen das 25-jährige Bestehen des Fischereimuseums und zum anderen 10 Jahre MuseumsQuartier. Mit insgesamt sieben verschiedenen Fachbereichen stellt das Haus einen großen Publikumsmagneten dar. Zwei Ereignisse, mit denen Tirschenreuth auf große kulturelle Erfolgsgeschichten zurückblicken kann, die das Erscheinungsbild der Kreisstadt nachhaltig positiv geprägt haben. Dies möchten wir 2018 gerne mit Ihnen feiern. So laden wir Sie herzlich zu einer Vielzahl an Attraktionen ein!

 

Auszug: Highlight-Veranstaltungen 2018

 

2. August bis 16. September 2018 – Ausstellung
25 Jahre Förderverein Porzellan- und Kachelmuseum Tirschenreuth

26. Oktober 2018: MuseumsNacht (19 - 24 Uhr)
Museum trifft Kult: Die besten Oldies und 90er Hits mit „Tonix“

8. Dezember 2018 bis 20. Januar 2019 – Große Krippenausstellung
Landschaftskrippen aus 3 Jahrhunderten Krippenfreunde Tirschenreuth 

 

Mehr Details in der Broschüre zum Jubiläumsjahr.

 

 

Das MuseumsQuartier Tirschenreuth feiert Geburtstag - ein erfolgreiches Wochenende!

Viel Lob von den Ehrengästen erhielt Bürgermeister Franz Stahl und Katrin Demleitner, Leiterin der Tourist-Info sowie das Team vom MuseumsQuartier für den durchaus gelungenen Auftakt anlässlich des Jubiläumswochenendes im April.

Gleich zwei Geburtstage darf die die Stadt Tirschenreuth im Jahr 2018 feiern: 25 Jahre Fischereimuseum und 10 Jahre MuseumsQuartier.

Beim feierlichen Festakt eröffnete Bürgermeister Franz Stahl das Jubiläumswochenende und begrüßte dabei zahlreiche Ehrengäste. Besonders stellte er Ministerialdirektor Dr. Peter Müller mit Gattin Franziska, Christina Hahn von der Beratungsstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern und die bis dato amtierende Oberpfälzer Teichnixe Lena Bächer heraus. Im Anschluss darauf führte Thomas Sporrer durchs Museum und die Gäste durften bei einem Glas Sekt auf das Jubiläum anstoßen.

Zahlreiche Aktionen folgten dann am Samstag und Sonntag. 

Im Rahmen des Jubiläumswochenendes „25 Jahre Fischereimuseum, 10 Jahre MuseumsQuartier“ hielt Christian Ferstl einen interessanten Vortrag über Johann Andreas Schmellers Sprachforschungen im Alpenraum. Weniger bekannt ist, dass von Schmeller neben seinem „Bayerischen Wörterbuch“ auch ein „Cimbrisches Wörterbuch“ verfasst wurde.

Das Zimbrische ist ein alter bairischer Dialekt, der vereinzelt heute noch zwischen Verona und Trient gesprochen wird. In seinen Ausführungen ging Ferstl besonders auf die beiden Zimbernreisen Schmellers in den Jahren 1833 und 1844 ein, welche die Grundlage seiner Forschungsergebnisse bildeten. Die Zuhörer zeigten sich dabei von der enormen Vielseitigkeit Schmellers nicht wenig beeindruckt.

Wer anlässlich des Jubiläumswochenendes die Bildpräsentation von Frau Regine Löffler-Klemsche, Vorsitzende des Heimatkreises Plan-Weseritz e.V., gesehen hat, kam voll auf seine Kosten. Die Vorsitzende zeigte wunderbare Impressionen aus dem Plan-Weseritzer Gebiet. Neben alten Aufnahmen konnten teilweise auch Verfall und die erfolgte Renovierung einiger Gebäude dargestellt werden.

Neben Fotos aus Plan, Weseritz, Leskau, Neumarkt, Promenhof und Heiligenkreuz vermittelte Frau Löffler-Klemsche den Zuschauern auch viele Landschaftsaufnahmen und interessante geschichtliche Informationen. Die Zuschauern erhielten einen großen Überblick über das Plan-Weseritzer Gebiet. 

In einer weiteren Bildpräsentation zeigte Regine Löffler-Klemsche bekannte und weniger bekannte Ausflugsziele im Bäderdreieck. 


Für die Kinder haben wir eine Entdeckungsreise. Besuche mit dem Regenbogenfisch verschiedene Tiere.


Dauerausstellungen

Porzellan

Seit 1838 zählte Tirschenreuth zu den Zentren der deutschen Porzellanindustrie. Über lange Zeit hinweg ist hier ausgesprochen hochwertiges Porzellan hergestellt worden. In der Ausstellung wird ein umfangreicher Querschnitt durch das "Tirschenreuther-Porzellan" präsentiert.


Stadtgeschichte

Das Museumsquartier beschreibt die Stadtgeschichte und Entwicklung der Stadt und der Menschen, die in und um Tirschenreuth lebten und leben. Beim Gang durch die Geschichte wird der Besucher über die geologische Beschaffenheit der Landschaft und damit über die Grundlage der kulturellen Entwicklung, bis hin zur jüngsten Stadtgeschichte, informiert.


Fischerei

Im Oberpfälzer Fischereimuseum wird die nahezu tausendjährige Entwicklung der heimischen Teichwirtschaft erläutert. Es gibt lebende heimische Fische in vier großen Aquarien zu bestaunen. Ein Museum zum Schauen, Entdecken, Beobachten und Studieren. Das Oberpfälzer Fischereimuseum macht Naturkunde verständlich. Für Kinder ist es ein Erlebnis, den Fischen zuzusehen. 


Haus am Teich

Mit einer beeindruckenden Aquarien-Landschaft bildet das „Haus am Teich“ einen weiteren, wesentlichen Baustein des MuseumsQuartiers. Hier erwartet den Besucher ein Großaquarium von 5m Länge und 2,30m Höhe, zwei Säulenaquarien mit den Themen „Fließgewässer“ und „Tümpel“ und multimediale Stationen. Das „Haus am Teich“ ist zu den üblichen Öffnungszeiten des MuseumsQuartiers geöffnet und befindet sich gegenüber dem Haupteingang des MuseumsQuartiers. Der Besuch vom „Haus am Teich“ ist kostenlos.


Plan-Weseritz

Im Bereich "Museum des Heimatkreises Plan-Weseritz" wird an die Menschen aus dem Kreis Plan-Weseritz erinnert und ihre Geschichte und Kultur vorgestellt. Die Ausstellung handelt von der Vertreibung dieser Menschen, berichtet von ihrer Integration und ihrem Streben, die Erinnerung und ihre Identität zu bewahren.


Krippen

Der Tirschenreuther Bürgerbrauch des Krippenbauens und Krippenschauens wird in einem eigenem Bereich vorgestellt. In dieser Abteilung wird die geschichtliche Entwicklung von Krippen in Tirschenreuth und deren hier typischer Aufbau erläutert.


Schmeller

Johann Andreas Schmeller, Sprachforscher und Verfasser des "Bayerischen Wörterbuchs", geboren in Tirschenreuth, ist eine eigene Abteilung gewidmet. Bayerische Sprachgeschichte aus zwölf Jahrhunderten wird hier dargeboten und hörbar gemacht.


Ikonen

Ikonen sind sichtbar gemachte Gebete und Predigten der Christlich-Orthodoxen Kirche. Die kostbare Sammlung, vorwiegend slawischer Ikonen, spiegelt die Faszination, Sammelleidenschaft und Hingabe seines Stifters, des Tirschenreuther Künstlers Erich Werner (1939 – 2016) wider.


Mitwirkende & Fördergeber

An der Entstehung des Museumsquartiers in Tirschenreuth haben zahlreiche Personen, Institutionen und Fördergeber mitgewirkt.